1. Unihockeycamp 2009 in Eschenbach PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Philippe Müller (Praktikant KMS)   

Gutes Essen und eine tolle Infrastruktur als Grundsteine für eingelungenes Camp

Die 45 Jungs die am ersten Unihockeycamp von MS Sports teilnahmen erlebten eine super Woche. Dazu beigetragen hat sicherlich die geniale Infrastruktur der Neuheim-Halle, wo alles vorhanden war um dieses Camp erfolgreich zu gestalten. 6 Trainingseinheiten à 2 Stunden, geleitet von drei Sportlehrern und selbst aktiven Unihockeyspielern standen auf dem Programm. Diese Trainings wurden in drei nach Alter und Fähigkeit aufgeteilten Gruppen bestritten. Die Einteilung entpuppte sich am Ende der Woche laut allen Trainern als gelungen. Niemand viel in den Gruppen ab. Der Einsatz stimmte von der ersten Minute an. Nachdem am ersten Tag gezeigt wurde wie die Hockeybanden aufgestellt werden, klappte dies an den folgenden Tagen schon vor Trainingbeginn von alleine. In den Trainings wurde gut gearbeitet wobei es vor allem für die Älteren, welche schon einige Erfahrungen mit Unihockey gesammelt hatten, sehr lehrreich war. Dazu Trainer Raffael Schmid:“ Mit den Älteren konnte man sehr intensiv in ganz bestimmten Bereichen arbeiten. Bei den Kleineren musste man speziell auf die Erlernung der Grundlagen aber auch auf polysportives Lernen achten und viele abwechslungsreiche Spiele einbauen.“

Lehrreiche Trainingslektionen und gutes Essen

Die Junioren empfanden das Camp alle als sehr gelungen und lehrreich. Der Junior Tim Zurfluh (Jahrgang 1999) meinte dazu: „Vor allem das Schiessen wurde gut rübergebracht. Das hat sehr geholfen. Das Verhältnis war zwischen allen Altergruppen sehr freundschaftlich.“ Es gab im ganzen Camp nie sichtbare Streitereien zwischen den Junioren. Was von allen Beteiligten sehr oft genannt wurde war das tolle Essen welches die Küchencrew um Caroline Buholzer und Silvia Butscher auf die Tische zauberten. Von verschiedenen Teigwaren bis hin zu Hamburgern war alles super lecker! Am Freitag, dem letzten Tag stand dann noch ein Turnier auf dem Plan. Dieses wurde folgendermassen durchgeführt: Die Junioren wurden in zwei Altersklassen unterteilt. Old und Young. In diesen Klassen galt es drei Wettbewerbe zu durchlaufen. Als erstes die Schussgeschwindigkeit mit einer Geschwindigkeitsmaschine. Jeder Junior hatte zwei Versuche, von denen der bessere zählte. Die Spitzengeschwindigkeit bei den Trainern betrug 164 Km/h. Bei den Älteren wurde eine Höchstgeschwindigkeit von 93 Km/h erreicht. Bei den Jüngeren kam man fast an dieses Tempo heran. Ein super Versuch mit 92 Km/h wurde als Spitzenwert eingetragen. Es folgte die Schussgenauigkeit: Bei dieser Disziplin galt es in bestimmte Bereiche des Tores zu treffen. Je schwieriger der Bereich desto mehr Punkte gab es zu holen. Insgesamt hatte jeder Junior 5 Versuche, welche am Schluss addiert wurden. Zwischen den Disziplinen waren Pausen und Spiele angesagt. Die Spiele bestritt man in 10er Gruppen à zwei Blöcken. 20 Minuten hart umkämpftes Unihockey mit vielen Toren waren pro Spiel zu bestaunen.
Am Nachmittag fanden sich viele Eltern in der Neuheim-Halle ein um zu sehen was ihre Sprösslinge alles gelernt hatten. Pro Sieg winkten 30 Punkte, für ein Unentschieden gab es pro Team und Spieler 10 Punkte. Am Schluss wurden die gesammelten Punkte zusammengezählt und die Besten jedes Jahrganges erhielten an der Preisverteilung ein kleines Präsent.

Gelungenes Camp

Insgesamt kann man dieses Camp sicherlich als sehr gelungen und für alle Beteiligten als interessant und lehrreich bezeichnen. Es gab weder Zwischenfälle noch ernsthafte Verletzungen. Ein in jeder Hinsicht gut gestaltetes und erfolgreiches Camp. Die Kids werden das Camp noch lange in positiver Erinnerung behalten.

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